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29. Januar 2025

3D-Druck für Niedersachsen: Niedersachsen ADDITIV hilft weiter

LZH | IPH | Niedersachsen ADDITIV wird 2025 bis 2027 weiterhin gefördert und startet in eine neue Phase: Die Projektbeteiligten forschen zukünftig an Druckprozessen und unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung des 3D-Drucks.

Niedersächsische Unternehmen können auch weiterhin von den niedrigschwelligen Angeboten profitieren, denn Niedersachsen ADDITIV wird für weitere drei Jahre vom Niedersächsischen Wirtschafts- und Digitalministerium gefördert. Die 3D-Druck-Expert*innen bieten kostenfreie, herstellerneutrale und praxisnahe Unterstützung an. Zusätzlich erforschen sie, wie immer komplexere gedruckte Formen umgesetzt werden können.

Praxis-Check 3D-Druck: Von der Idee zur Umsetzung

Der kostenfreie Praxis-Check 3D-Druck steht Unternehmen mit konkreten Projektideen zur Verfügung. Aber auch Betriebe, die ihre Produktion optimieren wollen, etwa Material einsparen, Kosten senken oder Prozesse schneller und schlanker gestalten, können sich beraten lassen. Die Expert*innen analysieren die individuellen Anforderungen und entwickeln passende Lösungsvorschläge rund um den 3D-Druck. Um an einem Praxis-Check teilzunehmen, melden sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) über die Website an. Dort können sie auch Eindrücke von vergangenen Projekten und der technischen Bandbreite der Additiven Fertigung sammeln.

Wissen teilen und Netzwerk aufbauen

Schulungen wird Niedersachsen ADDITIV ebenso weiterhin anbieten. Wer sich zunächst niedrigschwellig daheim weiterbilden möchte, findet auf der Niedersachsen ADDITIV-Website zusätzlich aufbereitetes Fachwissen über 3D-Druck, aber auch Grundlagen für den Einstieg. Ein regelmäßiger Newsletter informiert über technische Entwicklungen und Veranstaltungen wie etwa den monatlich stattfindenden Mittagstalk „3D-Druck to go“.

Forschung: Druckprozesse überwachen, Fehler erkennen

Neben dem Vermitteln von Grundlagen forscht das Team von Niedersachsen ADDITIV selbst und unterstützt KMU mit den eigenen Erkenntnissen. Dabei gewinnt besonders die Prozessüberwachung und -optimierung an Bedeutung. Sensoren können etwa bei Kollisionsgefahr helfen, die Prozesse zu unterbrechen und so Beschädigungen vermeiden. Gesammelte Daten sollen Aufschluss darüber geben, ob und wo im Druckprozess Fertigungsfehler auftreten.

Um Daten für die Analyse zu sammeln, wurden bestehende Anlagen mit Kameratechnik aufgerüstet. Das Team brachte die Sensorik im Pulverbett ihres Metall-3D-Druckers an. Ein solches Monitoring liefert mit wenigen Daten bereits Hinweise auf Fehlstellen im Bauteil. Diesen Ansatz wird Niedersachsen ADDITIV auch in der neuen Projektphase weiterverfolgen.

Weiterentwicklung von 3D-Druck-Prozessen

Neben der Prozessentwicklung untersuchte Niedersachsen ADDITIV weitere Faktoren rund um das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen wie etwa die geometrieabhängige Belichtung und Ausrichtung des Laserstrahls. Durch die Weiterentwicklung der Prozesse konnte das Team stark überhängende Flächen drucken. Diese stellen ein altes Problem im 3D-Druck dar, denn wenn Material mit ungünstigen Druckparametern in der Luft verweilt, sinkt es ab und bildet nicht die beabsichtigte Brückenform.

Mit den neuen Druckparametern konnte das Team von Niedersachsen ADDITIV beispielsweise einen Drallgeber zur Verbrennung von Wasserstoff mit stark geneigten Leitflächen ohne Stützen herstellen. Das erspart die Nacharbeit für deren Entfernung. Außerdem ermöglichte die Forschung es, interne, feine, ansonsten unzugängliche Kanäle herzustellen. Besonders für metallverarbeitende KMU wird diese Technik für den Umgang mit Wasserstoff ein wichtiges Thema werden.

Auch die Praxis-Checks aus dem Jahr 2024 zeigten, dass die additive der subtraktiven Fertigung entgegenstehen kann: So unterstützte Niedersachsen ADDITIV das Lebensmitteltechnik-Unternehmen DIL Technologie GmbH dabei, ein teureres, subtraktiv gefertigtes Bauteil durch ein gedrucktes Kunststoffteil zu ersetzen und sogar seine sehr feinen Strukturen von unter 200 µm herzustellen.

Die neue Projektphase hat begonnen

Im Januar 2025 hat die neue Projektphase begonnen, bis Ende Dezember 2027 wird Niedersachsen ADDITIV mit Landesmitteln gefördert. Vom Austausch und der praktischen Unterstützung profitieren sowohl die Forschung als auch der technologische Ausbau der niedersächsischen Wirtschaft.

Das Team von Niedersachsen ADDITIV stellt seine Angebote weiterhin kostenfrei zur Verfügung und lädt KMU herzlich dazu ein, in Kontakt zu treten.

von Stella Risch

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Auf einen Blick

  • Förderung verlängert: Projekt Niedersachsen ADDITIV geht in neue Phase
  • Bewährte Veranstaltungsformate und Schulungen werden fortgeführt
  • Kostenlose und niedrigschwellige Unterstützung und Beratung weiterhin mit dem Praxis-Check 3D-Druck
  • Niedersachsen ADDITIV erforscht Prozessbeobachtung und -entwicklung im 3D-Druck
Drallgeber zur Verbrennung von Wasserstoff
Drallgeber zur Verbrennung von Wasserstoff mit stark geneigten Leitflächen. (Foto: Laser Zentrum Hannover e.V.)
Sensorik im Pulverbett-3D-Drucker
Die Sensorik im Pulverbett-3D-Drucker soll Hinweise auf Defekte am Bauteil liefern. (Foto: Laser Zentrum Hannover e.V.)
Bauteil aus dem 3D Druck
Ein per Material-Jetting gedruckter Vakuumerzeuger, rechts das konventionelle Vorbild aus Metall. (Foto: Laser Zentrum Hannover e.V.)
Praxis-Check 3D-Druck
Praxis-Check 3D-Druck bei der DIL Technologie GmbH. (Foto: Laser Zentrum Hannover e.V.)

Kontakt

Alexander Hilck, Projektleitung

(0511) 2788-160
info@niedersachsen-additiv.de
www.niedersachsen-additiv.de

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