Nach drei erfolgreichen Jahren als Leitung Industrie wechselt Dr.-Ing. Maren Müller in die Wirtschaft.
Seit 1. November 2025 übernimmt Anne Vogler die Verantwortung für die abteilungsübergreifende Koordination der Industrieprojekte und damit eine Schlüsselrolle an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung.
Als feste Ansprechpartnerin koordiniert Anne Vogler künftig alle Industrieanfragen: von der ersten Kontaktaufnahme über die Angebotserstellung bis hin zur Projektumsetzung. Dabei steht sie in engem Austausch mit den Abteilungsleitenden und sorgt dafür, dass die Expertise des gesamten Unternehmens in jedes Projekt einfließt.
Viel Erfahrung aus Industrieprojekten
Seit Februar 2021 ist Anne Vogler am IPH tätig. Bisher war sie Projektingenieurin in der Abteilung Produktionsautomatisierung. In dieser Rolle bearbeitete sie drei Forschungsprojekte und war zudem an acht erfolgreich umgesetzten Industrieprojekten beteiligt. „Ich fand es immer spannend, Unternehmen von innen kennenzulernen und mit den unterschiedlichsten Firmen in ganz verschiedenen Themenbereichen zusammenzuarbeiten“, sagt sie. „Jetzt freue ich mich darauf, mich vollständig auf den Dienstleistungsbereich konzentrieren zu können. Besonders begeistert mich, künftig eng mit den verschiedenen Fachabteilungen – Logistik, Produktionsautomatisierung, Prozesstechnik – und auch mit der Öffentlichkeitsarbeit zusammenzuarbeiten.“
Inhaltlich wird sich Anne Vogler künftig sowohl um das bestehende Dienstleistungsportfolio des IPH als auch um neue Themenfelder kümmern. „Natürlich werden viele unserer bekannten Themen weiterhin eine große Rolle spielen – zum Beispiel Potenzialanalysen für Automatisierung oder Fabriklayoutplanung“, erklärt sie. „Wir haben bereits ein breites Portfolio, das viele Fragestellungen in der Produktion abdeckt. Dennoch bin ich sicher, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktion in Zukunft immer wichtiger wird – sei es durch Large Language Models oder visuelle Qualitätsüberwachung. Hier gibt es noch viel Potenzial, das wir gemeinsam mit Unternehmen erschließen wollen.“
Zukunftsorientierung und KMU-Unterstützung
Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). „Ich sehe bei vielen KMU aktuell die große Herausforderung, die Balance zwischen Tagesgeschäft und Innovation zu halten“, sagt Anne Vogler. „Themen wie Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit sind zentral, aber im Alltag oft schwer umzusetzen. Besonders, wenn Ressourcen wie Zeit, Geld oder Personal knapp sind. Viele Betriebe wissen, dass sie sich verändern müssen. Es fehlt aber häufig an Know-how oder einer klaren Strategie, wo man anfangen soll.“
Genau hier setze das IPH an, betont sie. „Wir unterstützen KMU dabei, neue Technologien greifbar zu machen, Prozesse datenbasiert zu verbessern und praxisnahe Lösungen zu entwickeln – etwa bei der Einführung von fahrerlosen Transportsystemen, der Definition zukunftsfähiger Produktionslayouts oder dem Einsatz von KI in der Prozessüberwachung. Unser Ziel ist es, Innovation nicht nur zu erforschen, sondern sie gemeinsam mit den Unternehmen umzusetzen. Damit sie langfristig wettbewerbsfähig und zukunftssicher bleiben.“

