Produktionstechnik aus vier verschiedenen Blickwinkeln erleben Schüler*innen beim Zukunftstag 2026 – auch bekannt als Girls’Day und Boys’Day. Im PZH in Garbsen erkunden die Teilnehmenden an einem Vormittag vier verschiedene Institute. Die folgenden Themen könnten dabei sein:
Von Lasergravur über Robotik bis zum Recycling
Individualisierte Schlüsselanhänger mittels Laser fertigen: Das bietet das ITA – Institut für Transport- und Automatisierungstechnik beim Zukunftstag an. Die Schüler*innen können Schlüsselanhänger aus Plexiglas individuell gravieren und per Laser aus den Plexiglasplatten schneiden.
In der Lernfabrik des IFA – Institut für Fabrikanlagen und Logistik können die Mädchen und Jungen einen Modellhubschrauber montieren und so spielerisch erste Einblicke in die Welt der Montage und Fertigungstechnik gewinnen. Ganz nach dem Motto: anfassen, ausprobieren, verstehen.
Wie funktionieren eigentlich Roboter? Das erfahren Zukunftstag-Teilnehmer*innen im match – Institut für Montagetechnik und Industrierobotik. Beim Zukunftstag stellt das match verschiedene Arten von Greifern vor, insbesondere aus dem Bereich der Robotik. Gemeinsam mit den Schüler*innen werden kleine Modelle von Robotern zusammengebaut.
Welche Rolle Umformtechnik im Alltag spielt, zeigt das IFUM – Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen. Hier erfahren die Schüler*innen, an welchen Stellen im Alltag umformtechnisch hergestellte Bauteile verstecken – und sie können mit der Münzprägemaschine am IFUM eigene Einkaufschips prägen.
Aus alt mach neu: Kreisel aus Kunststoffabfall fertigen die Schüler*innen am IKK – Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik. Sie erfahren, wie Kunststoffe für das Recycling sortiert und anschließend zu neuen Produkten verarbeitet werden. Mithilfe einer Schmelzepresse stellen sie Kreisel her, die sie anschließend mit nach Hause nehmen dürfen.
Eine Vorführung am Rasterelektronenmikroskop können die Schüler*innen am IW – Institut für Werkstoffkunde erleben. Dort gibt es erstaunliche Einblicke in die mikroskopische Welt, in der kleine Dinge plötzlich unglaublich groß werden.
Wie Sensoren hergestellt werden, zeigt das IMPT – Institut für Mikroproduktionstechnik. Hier lernen die Teilnehmenden die Fertigung von Chips und den dazugehörigen Lithografie-Prozess kennen. Dafür werden mit Chrom beschichtete Wafer mit einem Motiv strukturiert, welches aus verschiedenen Vorlagen ausgewählt werden kann.
Einblicke in den Bau und die Technik eines Rennwagens ermöglicht HorsePower Hannover – ein Team aus mehr als 80 Studierenden, das jedes Jahr einen elektrischen Rennwagen für die Formula Student konstruiert und baut. Beim Zukunftstag in Garbsen wird eines dieser Fahrzeuge ausgestellt und der Entwicklungsprozess erklärt – von der Konstruktion über die Materialauswahl bis hin zur Fertigung. Die Schüler*innen dürfen im Auto Platz nehmen und als Erinnerung ein Polaroid-Bild mit nach Hause nehmen.
Zukunftstag 2026 am PZH: Anmeldung ab 1. Februar möglich
Der Zukunftstag beginnt am Donnerstag, 23. April 2026, um 8:30 Uhr im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH), An der Universität 2, Garbsen. Die Veranstaltung endet gegen 12.30 Uhr.
Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen zwischen 11 und 15 Jahren, die mindestens die fünfte Klasse besuchen. Für die Teilnahme am Zukunftstag können sie sich in Absprache mit der Lehrkraft oder der Schule vom Unterricht freistellen lassen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.uni-hannover.de/de/studium/vor-dem-studium/schulprojekte/zukunftstag
Am 1. Februar 2026 startet die Anmeldung für den Zukunftstag am Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH). Anmeldungen sind per E-Mail an Johanna Fahlbusch (fahlbusch@tewiss.uni-hannover.de) möglich. Interessierte sollten schnell sein – in den vergangenen Jahren waren die Angebote nach wenigen Tagen ausgebucht.
Ergänzung vom 2. Februar 2026:
- Die Plätze für Jungen (Boys’Day) sind bereits ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.
- Für Mädchen (Girls’Day) gibt es noch freie Plätze.



